Die Erfolgsgeschichte von „Cinephonics Alzey“

Cinephonics Alzey“ – ein Kunstwort, das die Begriffe Cinema und Symphonic verbindet, hat sich in den vergangenen 22 Jahren als eine außergewöhnliche Veranstaltungsreihe der Musikschule des Landkreises Alzey-Worms etabliert.

Das Projekt, das sinfonische Filmmusik, Musicals und Originalkompositionen auf höchstem Niveau präsentiert, begeistert seit Jahren Musikerinnen und Musiker sowie ein großes Publikum. 

Der nächste Workshop für Sinfonisches Blasorchester steht nun fest: Unter dem Motto „Jetzt schlägt’s dreizehn!“ gehen rund 100 Musikerinnen und Musiker vom 22.07. bis 25.07.2027 sowie vom 29.07. bis 01.08.2027 an den Start.

Initiator, Organisator und künstlerischer Leiter des Projekts ist der Leiter der Musikschule Gerd Greis. Für den studierten Orchestermusiker, der viele Jahre lang Soloklarinettist im Polizeiorchester Rheinland-Pfalz war, ist die Orchesterwerkstatt nicht nur ein Projekt, sondern eine echte Herzensangelegenheit: „Es ist unglaublich, wie sich das Format im Laufe der Jahre entwickelt hat und wie viele Musiker aus ganz Deutschland wir für unsere Workshops begeistern können“, sagt er.

Für das nächste Projekt konnte er den Kabarettisten Lars Reichow gewinnen. Er übernimmt die Moderation und wird die Veranstaltung auch musikalisch am Klavier begleiten. Die vielseitige Künstlerin Felicitas Hadzik bereichert das Programm mit ihrem Gesang und Wortbeiträgen.  

Was als Klarinetten- und Saxophon-Orchester begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem vollständigen sinfonischen Blasorchester. Die Workshops bieten den Teilnehmenden alle zwei Jahre eine einmalige Gelegenheit, in einem großen Orchester mitzuwirken und anspruchsvolle Werke einzustudieren, die bei spektakulären Konzerten aufgeführt werden.

„Seit dem vierten Workshop konnten wir Prominente aus der Musikszene als Dirigenten und Solisten gewinnen“, erzählte Gerd Greis. Heinz Rudolf Kunze und Götz Alsmann waren zu Gast und seit dem fünften Workshop gab es auch immer extra für die Kreismusikschule komponierte Weltpremieren. „Es ist spannend zu sehen, wie unsere Stücke weltweit weitergespielt werden und über Youtube verfolgen zu können, wie sie das Publikum auch anderswo begeistern“, freut sich der Musikschulleiter.

Die Organisation der Workshops ist eine logistische Meisterleistung: Rund 1000 Stunden Vorbereitungszeit, intensive Proben und die Koordination von rund 100 Teilnehmern aus ganz Deutschland – das alles macht die Reihe symphonischer Filmmusik zu einem außergewöhnlichen Projekt. „Die Konzerte sind regelmäßig ausverkauft, oft schon Monate im Voraus“, sagt Greis. Das zeige, wie sehr das Publikum diese Aufführungen schätze. „Mit Hilfe einer aufwendigen Licht- und Bühnentechnik sind die Konzerte jedes Mal ein visuelles und musikalisches Highlight.“

Dank des Fördervereins um Armin Burkart arbeitet das Projekt kostendeckend. Ein Drittel der Finanzierung stammt aus Sponsorenbeiträgen, ein Drittel aus Teilnehmergebühren und ein weiteres Drittel aus Eintrittsgeldern. Für die Teilnehmer ist die Teilnahme jedes Mal eine außergewöhnliche Erfahrung.