Brand- und Katastrophenschutz

Gemeinschaftliche Aufgabe

Aufgabenträger des Brand- und Katastrophenschutz sind:

  • die Gemeinden für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe,

  • die Landkreise für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche allgemeine Hilfe,

  • die Landkreise und kreisfreien Städte für den Katastrophenschutz und

  • das Land für die zentralen Aufgaben des Brandschutzes, der allgemeinen Hilfe und des Katastrophenschutzes sowie für die Aufgaben des vorbeugenden Gefahrenschutzes. Das Land hat zur Erfüllung seiner zentralen Aufgaben bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier ein Referat „Brand- und Katastrophenschutz“ eingerichtet und unterhält für Ausbildungszwecke die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz.

Die Feuerwehren sind vom Aufgabenträger zu finanzieren. Sie erhalten vom Land - aus Mitteln der Feuerschutzsteuer und des Investitionsstocks - Finanzhilfen zur Beschaffung von Feuerwehrgeräten, persönlicher Schutzausrüstung und zum Bau oder zur Renovierung von Feuerwehrhäusern.

Die Aus- und Fortbildung bei den rheinland-pfälzischen Feuerwehren wird als Verbundsystem zwischen den einzelnen Aufgabenträgern wahrgenommen, beginnend mit der Standortausbildung über die Kreisausbildung bis hin zur zentralen Ausbildung an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzakedemie (LFKA) in Koblenz.

Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur


Michael Matthes
bki(at)alzey-worms.de

 

Bevölkerungswarnung

KATWARN/NINA


Der Landkreis Alzey-Worms nutzt als Warnmedium die Apps KATWARN und NINA. Bürger*innen können eine der beiden Apps kostenlos im Google Play Store oder auf iTunes herunterladen. Die Apps warnen vor Gefahren und geben im Ernstfall Informationen zu Schutz- und Verhaltensmaßnahmen.

Mehr Informationen zu NINA erhalten Sie hier.
Mehr Informationen zu KATWARN erhalten Sie hier.

Sirenentöne


Im Landkreis Alzey-Worms werden je nach Gefahr drei unterschiedliche Sirenensignale verwendet: Ein eine Minute langer auf- und abschwellender Heulton warnt vor Gefahren.

  • Fenster und Türen schließen, Schutz in Gebäuden suchen und ein Radiogerät einschalten.

  • Warnapps wie KATWARN und NINA beachten und auf weitere Informationen warten.

  • Notfallnummern nur im Falle eines tatsächlichen Notfalls wählen, um die Telefonleitungen nicht unnötig zu blockieren.

Ein eine Minute langer Dauerton signalisiert, dass die Gefahr vorüber ist.

Drei gleichbleibende Töne, mit einer Länge von über einer Minute und mit zwei Pausen von mehreren Sekunden weisen die Feuerwehr auf einen Einsatz hin.

Notfallnummern und Notruf-Fax
 

Bitte rufen Sie im Fall einer Katastrophe nicht bei der 110 oder 112 an, um Informationen zu erhalten. Rufen Sie nur an, wenn es sich um einen echten Notfall handelt! Die Telefonleitungen müssen für echte Notfälle frei bleiben.

Personen mit Hör- oder Sprachbeeinträchtigungen können mit dem Notruf-Fax 112 Kontakt zu den Rettungsdiensten aufnehmen.

Für alle Fälle vorbereitet


Bürger*innen können sich auf den Fall einer Katastrophe oder Notsituationen vorbereiten. Die Broschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) informiert über die richtige Vorbereitung und Handlungsweise. Außerdem beinhaltet der Ratgeber eine Checkliste, die beim Anlegen eines Notvorrats unterstützt. Der Ratgeber und die Checkliste sind hier zum Download verfügbar.

Weitere hilfreiche Links
 

Zuständigkeit

Referat 30 - Sachgebiet - Zivil- und Katastrophenschutz


Hauptgebäude

Ernst-Ludwig-Straße 36

55232 Alzey